Kurzportrait

Im Stadtteil 3 der Stadt Bern steht ein umfangreiches und modernes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln zur Verfügung, das laufend angepasst und ergänzt wird.

ZMB Insel

In den nächsten Jahren wird auf dem Inselareal ein Beschäftigungs- und Verkehrswachstums prognostiziert. Die heutige Erschliessung des Areals mit dem öffentlichen Verkehr stösst deshalb bald an ihre Kapazitätsgrenzen. Um diese Herausforderung meistern zu können, hat der Kanton Bern mit seinen Partnern eine Zweckmässigkeitsbeurteilung (ZMB) erstellt. In dieser ZMB wurden unterschiedliche Erschliessungsvarianten untersucht. Neben Tram- und Busvarianten wurde auch die unterirdische Verlängerung des RBS zum Inselspital geprüft. QM3 konnte sich mit einer Delegation in die ZMB einbringen. Der Abschluss der ZMB war im Jahr 2021. Im selben Jahr fand die öffentliche Mitwirkung statt. QM3 ist mehrheitlich mit der vorgeschlagenen kurz-/mittelfristigen Bestvariante (Busvariante Y mit einer Umstellung auf Doppelgelenkbusbetrieb in den Korridoren Bahnhof Bern-Insel-Europaplatz und Bahnhof Bern-Güterbahnhof-Hinterkappelen) einverstanden.

Mitwirkungsbericht

Synthesebericht

Neue Buslinie Bern SĂĽd (Linie 31)

Der Gemeinderat möchte den Versuchsbetrieb der Buslinie 31 zwischen Europaplatz und Brunnadernstrasse via Fischermätteli, Eigerplatz und Monbijoubrücke bis Ende 2023 verlängern. Der Versuchsbetrieb startete Ende 2018 und entwickelte sich im ersten Betriebsjahr sehr vielversprechend. Während der Corona-Pandemie sind jedoch die Fahrgastzahlen eingebrochen. Die Stadt und das kantonale Amt für öffentlichen Verkehr und Verkehrskoordination haben sich deshalb verständigt, den Versuchsbetrieb um zwei Jahre zu verlängern und bei den jeweiligen finanzkompetenten Organen einen entsprechenden Kredit zu beantragen.

Die LinienfĂĽhrung vom neuen Bus 31

Verlängerung Buslinie 11

Die Verlängerung der Linie 11 bis zum Warmbächliweg ist am Laufen. Die Linienverlängerung ist vom Grossen Rat 2017 im kantonalen Angebotsbeschluss 2018-2021 beschlossen worden. Die Projektierung der nötigen Infrastrukturen für diese Massnahme ist abgeschlossen. Für den städtischen Kostenanteil wurde dem Stadtrat 2018 ein Kreditantrag gestellt. Mit diesem Zeitplan ist sichergestellt, dass die verlängerte Linie 11 zum Zeitpunkt des Bezugs der ersten Ausbauetappe der Überbauung Holliger in Betrieb gehen kann und damit die ÖV-Erschliessung des neuen Quartiers von Beginn an sichergestellt ist.
Konkret ist geplant, dass auf der Friedbühlstrasse 2 Fussgängerstreifeninseln gebaut werden. Beim Federweg wird ein Engnis geplant. Es werden dafür diverse Parkplätze gestrichen. Der Fussgängerstreifen dort bleibt. Die Wendeschlaufe ist neu bei der Schenkstrasse. Die Endstation ist beim Fussballplatz. Alle Fussgängerstreifen dort bleiben. Diverse Werkleitungen müssen ersetzt werden. Es braucht zudem neue Strassenbeläge und Fahrleitungen. Der Park am Federweg soll mit Grünbepflanzung und Bänken aufgewertet werden.
Seit 2020 wird gebaut.